i have no followers

the internet world doesnt exist to me

from time to time
people come to me
talking about my followers
how many followers i have
how many followers i gained

in my percepion,
i feel no difference between
the two hundret followers
i had, when i have started
to the number of followers i have now
i feel the views, but i dont feel any care

I have no followers
nobody follows me anywhere
all i have is observers

are all these numbers worth it
if no one of them cares for you,
no one of them likes you, 
because no one really knows you



a year of choices

 

Yesterday was the first of december, this day exactly, one year ago my ex girlfriend broke up with me.

This text wont be an ex bashing. Even if she broke up in a violating unhuman way, I am thankfull for the good times and I am thankfull that she took this decision.
This text will be about a year of choices.

We were a couple for nearly eight years. So it was at the beginning of the year 2018 and I was standing there, alone.  Of course with a huge hole in my life, asking myself what should i do with this hole?

I could have wish her back and try to fill the hole with the imagination of being together with her again.
I could have tried to build empty mountains over the hole, of a massive amount of superficial relationships to many different people.

And what did I do? Nothing.
I just accepted the hole and all the harming emotions related to this hole. I went on journey through myself. I explored the hole, tried to figure out what exactly is missing to fill it with exact this.

I won’t say that my year 2018 was an year of highlife. Just step by step, with a lot of work, patience and persistance, I tried to get emotional clean and to collect all the missing pieces to fill the hole. Ignoring all kinds of easy recognition and distraction. To create a solid fundament on which i can build my future life.

And what else happened on that journey?
I’ve spent time with myself and learned more about me than ever. I’ve found places deep inside myself that I never thought existed. I figured out that these places in this hole no one and nothing will ever be able to fill.
And only I am able to fill these places by myself, maybe someday in the future.

I am thankfull to this occasion of breaking up with me and bringing me on the path of being a much more self aware human. Honestly i don’t know if I am luckier today than one year ago, but I know more about myself. And for sure I will be healthier and happier at the end of this journey.

Moral of the story?
The one door was closed, but many doors were opened. The story doesn’t have an happy end yet, but now there are numerous possibilities of happy endings. A Year ago there was only one tragic end in view.


stumble from one situation to the next

X 🇬🇧 X I always try to control everything, but in the end I do not control anything. I always stumble from one situation to the next. And sometimes, when I’m lucky, I end up in a situation that gets me on.

 

X 🇩🇪 X Ich versuche immer alles zu kontrollieren, aber letztendlich kontrolliere ich gar nichts. Ich stolpere immer nur von einer Situation in die nächste. Und manchmal, wenn ich glück habe, lande ich in einer Situation die mich weiterbringt.

Ich bin als Fotograf weiter als ich als Mensch bin. Als Fotograf hör ich auf meine Gefühle und lass mich einfach treiben. Als Mensch versuche ich immer alles zu kontrollieren. Viele Fotografen, wollen Bilder konstruieren, als ob sie sie malen könnten. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen dass das nicht funktioniert. Es gibt einfach zu viele Parameter, und wir können sie nicht alle kontrollieren. Natürlich Iso, Blende, Belichtung, Schärfeebene, Schärfebereich, sollten man als Fotograf schon so einigermaßen im Griff haben. Alles andere ist unkontrollierbar. Beachten wir einfach mal nur das Menschliche Gesicht, nur ein Gesicht, nicht mehrere, nicht ganze Körper, nicht das Licht, nicht die Komposition, nicht die Location, nicht die Stimmung, nicht die emotionale Verfassung, wir reduzieren unseren Fokus einfach nur auf das Menschliche Gesicht: Für ein Lachen benötigt der Mensch 17 verschiedene Muskel, insgesamt hat der Mensch im Gesicht je nach Quelle 24 bis 50 einzelne Muskeln, die wir nicht mal selbst kontrollieren können. Wie kann man sich dann als Fotograf einbilden dies kontrollieren zu können, wenn viele von uns schon mit Blende/Iso/Belichtung überfordert sind, Parameter die absolut kontrollierbar sind.

Wie kann ich mir einbilden mein Leben kontrollieren zu können? Wenn mein Leben doch noch weitaus komplizierter ist als nur ein Bild, wo ich schon aufgebe es kontrollieren zu können. Wobei ein Bild gerade mal ein Ausschnitt, ein einzigen Moment aus meinem Leben darstellt.


Tales from my Life: Tales From the Borderlands

Tales from my Life: Tales From the Borderlands

Hallo meine Freunde! Also ich fahre ja nächste Woche auf ein Festival.. ach man Moment, was nein! Schön wärs. Nächste Woche schreibe ich eine Klausur, nächsten Monat fahre ich auf ein Festival! 🙂 Tatsächlich ist es das erste Festival für mich mit so richtig Zelten, campen und alles was so dazu gehört.

So, ich rede also mit einem Freund, der ebenfalls mitkommt und ebenfalls kein Zelt hat. Dieser erzählt mir, dass ein Bekannter noch eine Garage in Köln Kalk hat wo er übelst den Shit aufbewahrt. Man muss dazu sagen, das um Köln herum die äußeren Stadtteile abwechselnd entweder Asi oder Spießig sind. Besagter äußerer Stadtteil Köln Kalk gehört zu den Asigen 🙂

Wir (er, ich, Hund) also dahin, in der Hoffnung, dass wir da Gesuchtes finden werden. Jetzt kommt der Movielike-Shit. Wir kommen in Köln Kalk an und machen uns auf den Weg zur Garage. Nach einem kleinen Fußweg kommen wir bei den Bahnschienen an welche ihr auf den Bildern seht. Erstmal zur Szenerie: Links die Bahnschienen im Sonnenuntergang, wo kein Zug fährt, Rechts alle 10 Meter Holzbaracken die aussehen wie selbstgebaut mit dran geschraubten Baumarkt Vorhängeschlössern. Zwischen den Holzbaracken einfach nur riesige Haufen an Müll: Plastikmüll, Metall- und Autoschrott, vergammelnde Essensreste und Drogenbesteck.
Nach einem kurzen Stück kommen wir nun bei unserer gesuchten Garage an, tatsächlich ein Gebäude aus Stein, jenes aus dem ersten Bild rechts.
Mein Freund will das Schloss aufschließen – Da brüllt uns eine Stimme an:
„Ey ihr da! Was macht ihr da? Verpisst euch!“
Wir folgen mit unseren Blicken der Stimme und sehen wie sich in diesem alten blauen Baucontainer aus dem ersten Bild etwas Bewegt. Zehn Sekunden Später taucht auch schon ein Kerl auf: Bierbauch, Oberkörper frei, tätowiert, mit gelben rar gespickten Zähnen und einer Eisenstange.
Und er kommt auf uns zu.
Ich hatte in dem Moment keinen Schiss so richtig, ich mein mein Hund war auch bei mir, aber vielmehr dachte ich mir die ganze Zeit: „Alter wie geil! Das ist doch jetzt nicht war, wie viele Klischees wollen sich denn bitte heute noch erfüllen.“

Gott sei Dank hat sich das alles ganz schnell aufgeklärt. Der Kerl war super nett und Hilfsbereit, er hat uns erzählt es sei sein Job in diesem Baucontainer umsonst zu wohnen und ein Auge auf diese Baracken zu werfen. Zudem hat er uns noch seine mindest genauso Zahnlose Exfreundin vorgestellt, die mit ihm da zusammen wohnt.
Leider konnten wir nicht mehr in die Garage und die Zelte haben wir auch nicht bekommen


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