Tales from my Life: Tales From the Borderlands

Hallo meine Freunde! Also ich fahre ja nächste Woche auf ein Festival.. ach man Moment, was nein! Schön wärs. Nächste Woche schreibe ich eine Klausur, nächsten Monat fahre ich auf ein Festival! 🙂 Tatsächlich ist es das erste Festival für mich mit so richtig Zelten, campen und alles was so dazu gehört.

So, ich rede also mit einem Freund, der ebenfalls mitkommt und ebenfalls kein Zelt hat. Dieser erzählt mir, dass ein Bekannter noch eine Garage in Köln Kalk hat wo er übelst den Shit aufbewahrt. Man muss dazu sagen, das um Köln herum die äußeren Stadtteile abwechselnd entweder Asi oder Spießig sind. Besagter äußerer Stadtteil Köln Kalk gehört zu den Asigen 🙂

Wir (er, ich, Hund) also dahin, in der Hoffnung, dass wir da Gesuchtes finden werden. Jetzt kommt der Movielike-Shit. Wir kommen in Köln Kalk an und machen uns auf den Weg zur Garage. Nach einem kleinen Fußweg kommen wir bei den Bahnschienen an welche ihr auf den Bildern seht. Erstmal zur Szenerie: Links die Bahnschienen im Sonnenuntergang, wo kein Zug fährt, Rechts alle 10 Meter Holzbaracken die aussehen wie selbstgebaut mit dran geschraubten Baumarkt Vorhängeschlössern. Zwischen den Holzbaracken einfach nur riesige Haufen an Müll: Plastikmüll, Metall- und Autoschrott, vergammelnde Essensreste und Drogenbesteck.
Nach einem kurzen Stück kommen wir nun bei unserer gesuchten Garage an, tatsächlich ein Gebäude aus Stein, jenes aus dem ersten Bild rechts.
Mein Freund will das Schloss aufschließen – Da brüllt uns eine Stimme an:
„Ey ihr da! Was macht ihr da? Verpisst euch!“
Wir folgen mit unseren Blicken der Stimme und sehen wie sich in diesem alten blauen Baucontainer aus dem ersten Bild etwas Bewegt. Zehn Sekunden Später taucht auch schon ein Kerl auf: Bierbauch, Oberkörper frei, tätowiert, mit gelben rar gespickten Zähnen und einer Eisenstange.
Und er kommt auf uns zu.
Ich hatte in dem Moment keinen Schiss so richtig, ich mein mein Hund war auch bei mir, aber vielmehr dachte ich mir die ganze Zeit: „Alter wie geil! Das ist doch jetzt nicht war, wie viele Klischees wollen sich denn bitte heute noch erfüllen.“

Gott sei Dank hat sich das alles ganz schnell aufgeklärt. Der Kerl war super nett und Hilfsbereit, er hat uns erzählt es sei sein Job in diesem Baucontainer umsonst zu wohnen und ein Auge auf diese Baracken zu werfen. Zudem hat er uns noch seine mindest genauso Zahnlose Exfreundin vorgestellt, die mit ihm da zusammen wohnt.
Leider konnten wir nicht mehr in die Garage und die Zelte haben wir auch nicht bekommen

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26.07.2018

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