Memo an mich selbst:
Für schönere, interessantere und ansehnlichere Fotos, achte auf folgende Dinge, verinnerliche und führe dir diese Tips zu Herzen.

Natürlich sind die Beispielbilder von mir entsprechend gewählt, dass sie die Punkte und Kriterien erfüllen. Das war aber mehr oder weniger Zufall 😀

Die Punkte sollen mir helfen in Zukunft die Kriterien in meiner Umgebung noch besser betrachten und erfassen zu können, und mich an diesen auch inspirieren zu lassen.

Und vielleicht lieber Leser nimmst du auch etwas für dich mit.

Auf die Linienführung achten
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Welche Linien gibt unsere Location her und wie sind diese Ausgerichtet? Haben wir ein harmonisches und strukturiertes Linienbild? Wie können wir das Model sinnvoll in das Linienbild integrieren?
Wenn es nicht gerade Stilmittel ist: Horizont gerade ausrichten.

Lichteffekte
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Darauf achten: wo finde ich schöne Lichteffekte? Spiegelungen, Lichtkanten und Lensflares, schaffen einen Movielook, Atmosphäre und pimpen jedes Bild.

Licht

Welches Licht fällt wie auf unser Motiv, welches Licht wollen wir haben und welches Licht schmeichelt unserem Motiv?
Frontales Licht ist das perfekte Portraitlicht, das Motiv wird komplett ausgeleuchtet und der Blick gleitet automatisch auf das Motiv zu.
Licht von Hinten macht unser Motiv dunkel, das heißt unser Blick setzt keinen Fokus mehr auf das Motiv, stattdessen betrachtet man nun mehr das ausgeleuchtete Setting.
Licht seitlich bis 45 Grad schafft einen schönen Kontrast und lässt unser Motiv schmaler wirken.
Haben wir weiches oder hartes Licht? Allgemein wirkt weiches Licht, schöner, sanfter und harmonischer, daher ist es zumeist vorteilhaft in diffusen Lichtverhältnissen zu fotografieren, das heißt: Mit vielen Lichtquellen, mit indirektem Licht, ohne eine direkte Lichtquelle die starke Schlagschatten wirft. Wenn man jedoch starke Kontraste will, wie Beispielsweise für markante Charakterprofile, dort bietet sich auch hartes direktes Licht an.

Model
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Ein paar Dinge auf die man achten sollte, welche sich schmeichelnd auf das Model auswirken.
Lichtpunkte in den Augen, schaffen in ihnen einen schönen Glanz und lassen den Blick schneller auf die Augen fokussieren.
Die Vogelperspektive und das Überstrecken des Halses lassen das Gesicht und den Torso schmaler wirken, ebenso wie das 45 Grad drehen des Kopfes.

Und wie bei allen Regeln der Kunst gilt: Du kannst diese Regeln einhalten und was schönes erschaffen. Interessant oder Kunst ist es dann aber trotzdem noch nicht. Wichtiger als jede Regel ist die Kreativität. Regeln kann man erlernen, Kreativität jedoch nicht. Damit ein schönes Bild auch wirklich interessant wird steht die Idee an erster Stelle. Was soll dieses Bild transportieren? Ein Gefühl, eine Stimmung, eine Botschaft oder eine Atmosphäre. Überlege dir wie wenn du ein Bild malen oder ein Gedicht schreiben würdest: Was willst du Ausdrücken? Erst wann man diese Idee hat, dann kommt der ganze Rest.

Ich hoffe dieses kleine Memo wird mir in Zukunft noch im Gedächtnis bleiben und mich anleiten, inspirieren und an der Hand nehmen. Und vielleicht lieber Leser, und das würde mich freuen, hast du auch etwas für dich mitnehmen können.

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20.11.2017

Was denkst du zu dem Bild?

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